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Kontaktperson: Franz Sagerer, München (Februar 2018)

1. Herr Sagerer, wie leben Sie? Wie verbringen Sie Ihre Zeit, wenn Sie nicht
gerade für die DGM tätig sind?
Ich bin seit Mitte 2017 in Altersrente und wohne am Park mitten in München.
Mit Auto, Elektro-Fahrrad, Tret-Roller, Elektro-Scooter und Rollator verlängere
ich meine Gehstrecken. Gerne erkunde und genieße ich Ausblicke in und um
die Stadt, am Wasser und auf dem Wasser beim Segeln. Familie und Freunde
sind mir wichtig.
Neben der DGM engagiere ich mich im Facharbeitskreis Mobilität, des
Behindertenbeirates München, in einem Verein für Gemeinschaftliches
Wohnen im Alter, einer Baugenossenschaft und in einer Selbsthilfegruppe für
Seltene Erkrankungen.

2. Wie sind Sie zur DGM gekommen und welche Angebote der DGM haben Sie
vor Ihrer Tätigkeit genutzt?
Nach 40 Jahren Verunsicherung durch meine zunehmenden
Einschränkungen, insbesondere beim Gehen, kam ich über einen Neurologen
ins Neuromuskuläre Zentrum München. Nach meiner Diagnose wurde ich dort
auf die Selbsthilfe in der DGM aufmerksam. Nach ersten Kontakten mit
Sozialberatung und Physiotherapie bin ich Mitglied geworden.

3. Wie kam es, dass Sie sich entschieden haben, sich ehrenamtlich für die DGM
zu engagieren und was motiviert sie heute für diese Tätigkeit?
Ich wollte und will meine Lebenserfahrung, meine Lösungen (Hilfsmittel,
Mobilität, Operationen, Schmerztherapie, Reha, alternative Methoden) und
mein Netzwerk für Betroffene zur Verfügung stellen. Für „Gehbehinderte“ gibt
es zu wenig adäquate Hilfsmittel und zu wenig Verständnis. Die besonderen
Bedürfnisse dieser Gruppe zwischen Gehern und Fahrern (Rollstuhl) werden
im ÖPNV, in Innenstädten, auf Messen, in Parks, etc. selten berücksichtigt.
Meine eigenen Bedürfnisse sind die beste Motivation für das Initiieren von
hilfreichen Veränderungen.

4. Wie können wir uns Ihre Tätigkeit praktisch vorstellen? Welche Aufgaben
übernehmen Sie beispielsweise und wie sind die zeitlichen Anforderungen an
Sie?
In der DGM, dem Arbeitskreis Mobilität, in den Selbsthilfegruppen und dem
Verein für Wohnen im Alter geht es viel um den persönlichen Austausch, die
Unterstützung durch Kostenträger, durch Verwaltung und Sponsoren und die
Organisation von Treffen und Veranstaltungen. Als Kontaktperson mache ich
meistens eine längere Erstberatung am Telefon und verweise dann auch an
Spezialisten.

5. Sicher ist es nicht immer leicht, sich den Anforderungen eines Ehrenamts zu
stellen? Worin besteht für Sie die größte Herausforderung bei der Erfüllung
Ihrer Aufgaben?
Ich berate sehr gern und gebe gern meine Erfahrungen weiter. Leider gibt es
sehr selten ein Feedback wie es für die Ratsuchenden danach weiterging. Für
hilfreiche Veränderungen braucht es oft einen langen Atem; insbesondere bei
Krankenkassen, Rentenversicherung, Versorgungsamt, Stadtverwaltung,
Politik und Herstellern.

6. Andererseits vermuten wir, dass die Übernahme von Aufgaben ür Andere
auch positive Auswirkungen auf Ihre persönliche Entwicklung hatte bzw. hat.
Welchen Gewinn ziehen sie aus dieser Tätigkeit, z.B. für das eigene Leben,
den Beruf, Ihre Persönlichkeit?
Wenn ich einem „Neuling“ wertvolle Tipps geben kann, macht mir dieser
Austausch viel Freude. Wenn ich Mitgliedern und Mitarbeitern, die ich seit
Jahren kenne, bei Veranstaltungen begegne macht die spürbare Verbindung
viel Freude. Und möglichst viel Freude zu erleben ist mein Lebensmotto.

Vielen Dank, Herr Sagerer!
A. Eiler

Muskelkranke in der Frankenschau


……….. als ich im letzten Jahr mit dem Programmdirektor und Verantwortlichen für die Frankenschau zusammen Abend gegessen habe, wusste ich nicht in welche Richtung uns das führen würde. Eigentlich wollte ich nur mal fragen, ob man einen Bericht über die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM), über unsere Selbsthilfegruppe (Muskelkrankenkontaktgruppe Nürnberg im Volksmund „Muskelstammtisch“), über Neuromuskuläre Erkrankungen, oder Menschen die an einer Muskelerkrankung leiden, bringen kann.

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Bundesverdienstkreuz für Heinz-Werner Halsband

Heinz-Werner Halsband, bekannt als Begleiter und Ermöglicher aller Aktivitäten seiner Frau Ursula Halsband, wurde vom Bayerischen Finanzminister Markus Söder das Bundesverdienstkreuz verliehen als Anerkennung für die langjährige Betreuung und Begleitung seiner Frau und vieler anderer Menschen mit Muskelerkrankungen in der Muskelkranken-Kontaktgruppe Nürnberg und darüber hinaus auch für seinen vorbildhaften Einsatz in der Kreuzbund-Selbsthilfegruppe Nürnberg.

Oh du fröhliche, oh du selige…


nbgweihnacht2017A
Als das traditionelle Weihnachlied am diesjährigen Weihnachtsstammtisch des Nürnberger Stammtisches von allen gesungen war wurde mir ganz warm ums Herz. Auch an Weihnachten wird nicht davon abgewichen, dass wir am 2. Mittwoch im Monat zusammenkommen um den letzten gemeinsamen Stimmtisch in diesem Jahr festlich ausklingen zu lassen.

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„Shackleton: Banjo oder Bibel? 636 Tage im Eis“

Am November-Stammtisch war die Theatergruppe KUNST UND DRAMA bei uns zu Gast. Die Theater und Kulturgruppe wurde 2008 von Friederike Pöhlmann-Grießinger gegründet. Friederike Pöhlmann-Grießinger ist die Schwiegertochter unseres verstorbenen Stammtischmitgliedes Konrad Grießinger. Zusammen mit Roland Eugen Beiküfer, Schauspieler bei KUNST UND DRAMA hat sie ein Theaterstück über die wohl spektakulärste Antarktis-Expedition geschrieben.

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Es war ein großartiges Ereignis

Unsere Ausstellung „Gesicht zeigen“ hat im Südklinikum Nürnberg Station gemacht. Im Foyer des Klinikums durften wir unsere großformatigen Bilder zeigen.

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„Mit Mut und Vertrauen zu innerer Stärke"

Marktbreit2

„DGM – Die gibt Mut“  hieß unser Motto am Ende des dreitägigen Seminars vom 29.09.-01.10.2017 in Marktbreit. Die Idee kam von einer Teilnehmerin und fand allgemein freudige Zustimmung.

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Seminartag für Ehrenamtliche und Interessierte in Würzburg

 

Es war ein sonniger, warmer Tag. Unser Seminar hätte im „Wintergarten“ des ASB Unterfranken nicht schöner beginnen können.  

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Kinaesthetics für pflegende Angehörige

Im September 2017 wurde von der DGM – LV Bayern e.V. - in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK und Michael Mittnacht (Fachkrankenpfleger Intensivmedizin, Kinaesthetics-Trainer) erstmals ein dreitägiger Kinaesthtics-Grundkurs für pflegende Angehörige in Würzburg angeboten. Dieses Angebot richtete sich an Menschen ohne professionelle Ausbildung, die ihre muskelkranken Angehörigen oder Freunde in der Pflege unterstützen.

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„Wasser marsch…“

Dies dachte sich wohl Petrus beim diesjährigen Grillfest der SHG „Muskelstammtisch Schweinfurt“. Das Sommerfest der Selbsthilfegruppe, das schon seit vielen Jahren auf dem Gelände des Yacht- und Wassersportclub Schweinfurt stattfindet, begann zunächst sonnig und warm.

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Aktiv werden in der DGM

Sie haben gern Kontakt zu Menschen?
Sie möchten sich für andere einsetzen?
Sie suchen eine sinnvolle Aufgabe?

Im Landesverband Bayern e.V. der DGM sind etwa 50 Personen ehrenamtlich engagiert. Viele von ihnen sind selbst von einer Muskelerkrankung betroffen oder als Angehörige von Muskelkranken bei der DGM tätig.

Spendenkonten

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke
(DGM) – Landesverband Bayern e. V. – 
IBAN: DE24 7002 0500 0007 8952 00

BIC: BFSWDE33MUE

Förderverein der DGM
– Landesverband Bayern e. V. –
IBAN:   DE02 6005 0101 7491 8927 96
BIC:     SOLADEST600

Wir sind Mitglied:

• Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.
  www.dgm.org

• Paritätischer Wohlfahrtsverband, LV Bayern
  www.paritaet-bayern.de

• LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
  www.lag-selbsthilfe-bayern.de

Es ist normal, verschieden zu sein.

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